Die Systemanforderungen für Glory to the Heroes setzen mindestens ein 64-Bit-Betriebssystem Windows 10, einen Prozessor vom Typ Intel Core i5-7600K oder AMD Ryzen 5 1600X, 16 GB RAM sowie eine Grafikkarte des Typs NVIDIA GeForce GTX 1080, RTX 3060 oder AMD Radeon RX 5700 voraus. Entwickelt in der Unreal Engine 5 vom ukrainischen Entwicklerstudio Deaf Tone Games, erfordert diese taktische Combined-Arms-Militärsimulation erhebliche Grafikspeicher- und Systemressourcen, um fotogrammetrisch erfasste Schlachtfelder, schwere Artillerieschläge und dynamische Drohnenkriege darzustellen.

Offizielle Systemanforderungen für Glory to the Heroes

Entwickler Deaf Tone Games hat die grundlegenden Hardwarespezifikationen für die Early-Access-Veröffentlichung und die öffentlichen Demo-Versionen auf der offiziellen Steam-Shopseite veröffentlicht.

KomponenteMindestanforderungenEmpfohlene Anforderungen
BetriebssystemWindows 10 (64-Bit)Windows 10 / Windows 11 (64-Bit)
Prozessor (CPU)Intel Core i5-7600K / AMD Ryzen 5 1600XIntel Core i5-9600K / AMD Ryzen 7 3700X
Arbeitsspeicher (RAM)16 GB RAM32 GB RAM
Grafikkarte (GPU)NVIDIA GeForce GTX 1080 (8 GB) / RTX 3060 (12 GB) / AMD Radeon RX 5700 (8 GB)AMD Radeon RX 7600 XT (16 GB) / NVIDIA GeForce RTX 4070 Ti (12 GB) / RTX 5070
DirectXVersion 12Version 12
Speicherplatz45 GB verfügbarer Speicherplatz45 GB verfügbarer Speicherplatz
NetzwerkBreitband-InternetverbindungBreitband-Internetverbindung

Die Entwickler weisen darauf hin, dass diese Spezifikationen die Hardwareanforderungen der Early-Access- und Demo-Builds widerspiegeln und sich die Optimierungsziele im Laufe der weiteren Entwicklung hin zum vollständigen Release noch ändern können.

Hardware-Analyse und Leistungserwartungen

Prozessor-Anforderungen (CPU)

Glory to the Heroes berechnet komplexe Gefechte verbundener Waffen, einschließlich realistischer ballistischer Flugbahnen, Durchschlagsmechaniken, Fahrzeugphysik und Wegfindung von KI-Kämpfern auf weitläufigen Schlachtfeldern wie Tschassiw Jar oder dem Isjum-Maschinenbauwerk. Ein Intel Core i5-7600K oder AMD Ryzen 5 1600X liefert genügend Rechenleistung für grundlegende Gefechte in 1080p. Größere „Operations“-Server mit bis zu 48 Spielern und anhaltendem Artilleriefeuer profitieren jedoch spürbar von einer höheren Kernanzahl, wie sie ein AMD Ryzen 7 3700X oder Intel Core i5-9600K bietet.

Arbeitsspeichernutzung (RAM)

Obwohl die Mindestanforderungen 16 GB RAM vorgeben, stellten Teilnehmer offener Playtests fest, dass das Spiel in Live-Matches mehr als 19 GB Systemspeicher belegte. Große taktische Karten mit detaillierter Vegetation, Trümmerphysik und kontinuierlicher Netzwerksynchronisierung machen 32 GB RAM dringend empfehlenswert, um Ruckler durch Auslagerungsdateien bei anhaltenden Feuergefechten zu vermeiden.

Grafik- (GPU) und VRAM-Anforderungen

Da das Spiel auf der Unreal Engine 5 mit fotogrammetrisch gescannten Umgebungen basiert, geraten Einsteiger- oder ältere Grafikkarten schnell an ihre Grenzen. Eine moderne GPU mit mindestens 8 GB VRAM – wie eine GTX 1080, RTX 3060 oder RX 5700 – ist selbst für niedrigere Voreinstellungen erforderlich. Für höhere Auflösungen (1440p oder 4K) bei flüssigen 60+ FPS sollte mindestens eine RTX 4070 Ti oder RX 7600 XT angepeilt werden.

Playtest-Performance und Optimierungsprobleme

Early-Access- und Playtest-Builds bieten bereits enorme taktische Tiefe, doch Community-Tester haben bestimmte Bereiche hervorgehoben, die die Bildrate beeinträchtigen:

  • Picture-in-Picture-Zielfernrohre (PiP): Tester, die Scharfschützenoptiken verwendeten, berichteten von spürbaren Framedrops von bis zu 20 FPS beim Blick durch vergrößerte Visiere. Dies geschieht, weil die Spiel-Engine das vergrößerte Bild innerhalb des Absehens separat rendert, was die GPU kurzzeitig mit doppeltem Rendering belastet.
  • Schwere Explosionen und Partikeleffekte: Nahegelegene Artilleriesalven und gelenkte Munition können auf Systemen der Mindestkonfiguration zu kurzzeitigen Einbrüchen beim Frame-Pacing führen. In seltenen Fällen führten intensive Explosionssequenzen in frühen Test-Builds sogar zu Client-Abstürzen.
  • Speichergeschwindigkeit: Obwohl die offiziellen Spezifikationen 45 GB Speicherplatz auflisten, ohne zwingend eine SSD vorzuschreiben, ist die Installation auf einer schnellen NVMe- oder SATA-SSD unerlässlich, um Textur-Pop-ins beim Durchqueren weitläufiger Sektoren oder beim Fahren von Fahrzeugen zu minimieren.

Läuft Glory to the Heroes auf dem Steam Deck?

Valve hat Glory to the Heroes bisher nicht offiziell für das Steam Deck verifiziert.

Basierend auf Gameplay-Demonstrationen und ersten Tests liegen die Shared-Memory-Architektur und die 4 GB VRAM des Handhelds deutlich unter den strikten Anforderungen des Spiels. Da eine Desktop-Grafikkarte wie die GTX 1080 oder RTX 3060 als absolute Untergrenze gilt, wird das Steam Deck selbst bei niedrigsten Grafikeinstellungen Mühe haben, stabile Bildraten zu erzielen. Hinzu kommt: Obwohl das Spiel Controller explizit für das Steuern von FPV-Drohnen unterstützt, empfiehlt der Entwickler aufgrund der komplexen Waffenbedienung und Tastaturbelegungen für das Inventar die Steuerung mit Maus und Tastatur.

Empfohlene Grafikeinstellungen

Die Anpassung bestimmter Einstellungen kann dabei helfen, eine präzise Zielerfassung und stabile Bildraten zu gewährleisten:

Mittelklasse-Einstellungen (1080p @ 60 FPS)

  • Zielauflösung: 1920×1080
  • Gesamtvoreinstellung: Mittel
  • Schattenqualität: Mittel
  • Sichtweite & Vegetation: Hoch / Mittel
  • Partikel- & Raucheffekte: Mittel
  • Upscaling: DLSS oder FSR auf „Qualität“ gestellt

High-End-Einstellungen (1440p / 4K @ 60+ FPS)

  • Zielauflösung: 2560×1440 oder 3840×2160
  • Gesamtvoreinstellung: Hoch / Ultra
  • Schattenqualität: Hoch
  • Sichtweite: Ultra
  • Partikel- & Raucheffekte: Hoch
  • Upscaling / Reflex: DLSS auf „Qualität“ mit aktiviertem NVIDIA Reflex

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lauten die Mindestanforderungen, um Glory to the Heroes zu spielen?

Sie benötigen ein 64-Bit-Windows 10, eine CPU vom Typ AMD Ryzen 5 1600X oder Intel Core i5-7600K, 16 GB RAM, eine DirectX-12-kompatible Grafikkarte (GTX 1080 8 GB, RTX 3060 12 GB oder RX 5700 8 GB) und 45 GB verfügbaren Speicherplatz.

Warum empfiehlt Glory to the Heroes 32 GB RAM?

Das Spiel simuliert groß angelegte Gefechte verbundener Waffen in fotogrammetrisch erfassten Umgebungen mit dynamischer Zerstörung, Fahrzeugen und bis zu 48 Spielern. In Alpha-Tests erreichte die aktive Speichernutzung bis zu 19 GB, weshalb 32 GB entscheidend sind, um speicherbedingte Mikroruckler zu verhindern.

Erfordert das Spiel eine dauerhafte Internetverbindung?

Ja. Sowohl der Matchmaking-Modus „Contact“ als auch persistente „Operations“-Server erfordern eine Breitband-Internetverbindung. Der separate Offline-PvE-Trainingsmodus teilt keinen Fortschritt, kein Versteck (Stash) und keine Händleraufgaben mit dem Online-Spiel.

Werden Controller im Kampf unterstützt?

Eine vollständige Gamepad-Unterstützung ist für den regulären Infanteriekampf nicht verfügbar. Die Entwickler empfehlen Maus und Tastatur für Infanteriebewegungen und das Gunsmith-Management, wenngleich Gamepads und dedizierte Fernsteuerungssender speziell für die Steuerung von FPV-Drohnen unterstützt werden.