FPS-Probleme in Glory to the Heroes resultieren in erster Linie aus den hohen Rendering-Anforderungen der Unreal Engine 5, standardmäßig aktivierten Raytracing-Einstellungen, Einbrüchen beim Zielen durch Picture-in-Picture-Visiere sowie Speicherlecks in der Early-Access-Phase. Spieler mit Mittelklasse-Hardware erleben häufig schwere Ruckler oder Frameraten-Abstürze auf 15–20 FPS, wenn die Standard-Presets unverändert bleiben. Durch das Reduzieren der Beleuchtungsqualität, das Deaktivieren von Raytracing und die Nutzung von Upscalern wie DLSS inklusive Frame Generation lässt sich die Framerate auf stabile 60 FPS oder mehr festigen.

Systemanforderungen vs. Reale Performance

Deaf Tone Games hat offizielle Systemanforderungen veröffentlicht, die als Hardware-Ziele für den Start des Early Access dienen. Praxistests zeigen jedoch, dass die tatsächlichen Frameraten je nach Karte, Wettereffekten und Szenenkomplexität stark variieren.

AnforderungsstufeBetriebssystemProzessor (CPU)Arbeitsspeicher (RAM)Grafikkarte (GPU)Speicherplatz & API
MinimumWindows 10 64-BitAMD Ryzen 5 1600X / Intel Core i5-7600K16 GB RAMNVIDIA GTX 1080 / RTX 3060 / AMD RX 570045 GB freier Speicherplatz, DirectX 12
EmpfohlenWindows 10/11 64-BitAMD Ryzen 7 3700X / Intel Core i5-9600K32 GB RAMAMD Radeon RX 7600 XT / NVIDIA RTX 4070 Ti / RTX 507045 GB freier Speicherplatz, DirectX 12

In Gameplay-Tests weicht die Hardware-Leistung deutlich von den Vorgaben auf dem Papier ab:

  • Mittelklasse-GPUs (RTX 30er-Serie, RTX 4070 8 GB): Spieler berichten von anfänglichen Einbrüchen auf 15–20 FPS bei Standardvoreinstellungen aufgrund von VRAM-Sättigung; das Herabsetzen der Grafikeinstellungen stabilisiert die Performance jedoch auf rund 50–60 FPS.
  • Enthusiasten-Systeme (RTX 5070, RX 7900 XT, RTX 5090): Die Bildrate liegt bei hohen oder epischen Einstellungen meist zwischen 60 und 100 FPS, allerdings treten bei heftigem Artilleriebeschuss, dichtem Rauch und der Verwendung von Zielfernrohren weiterhin plötzliche Einbrüche auf.
  • Offline-Bot-Modus: Tester im Offline-Training stellten fest, dass die Bot-Anzahl die FPS im Vergleich zu vollen Multiplayer-Servern nicht spürbar beeinträchtigt. Dies deutet darauf hin, dass Rendering-Engpässe auf Client-Seite deutlich schwerer wiegen als lokale KI-Berechnungen.

Getestete Grafikeinstellungen für höhere FPS

Um schwere Frame-Drops und Ruckler in Glory to the Heroes zu beseitigen, sollten Sie vor dem Betreten eines Einsatzes die folgenden Optionen im Grafikmenü anpassen:

  1. Raytracing deaktivieren: In frühen Builds ist Raytracing standardmäßig aktiv, was die Leistung drastisch senkt. Spieler berichten von spürbaren Performance-Gewinnen, wenn Raytracing ausgeschaltet oder die Beleuchtung auf Light Propagation Volumes (LPV) umgestellt wird.
  2. DLSS mit Frame Generation aktivieren: Für Nutzer von NVIDIA-RTX-Karten ermöglicht die Aktivierung von DLSS samt Frame Generation Systemen, die zuvor bei 30–40 FPS lagen, das Halten einer stabilen Basis von 60 FPS.
  3. Schatten- und Vegetationsqualität reduzieren: Dichte Photogrammetrie-Assets und Waldgebiete auf Karten wie Isjum und Tschassiw Jar belasten die GPU-Pipeline stark. Das Senken der Schatten- und Detailstufen von Episch auf Mittel oder Niedrig verschafft entscheidende Leistungsreserven.
  4. VRAM-Auslastung kontrollieren: Frühe Versionen können 8 GB VRAM rasch füllen, was zu einem Speicherleck führt, durch das die Framerate nach 10 bis 15 Minuten Spielzeit drastisch einbricht. Reduzieren Sie die Texturauflösung, falls Ihre Grafikkarte über 8 GB oder weniger Videospeicher verfügt.
  5. Natives oder balanciertes Upscaling nutzen: Falls DLSS auf Ihrer GPU nicht unterstützt wird, empfiehlt sich die Nutzung von räumlichem Upscaling (Balanced), anstatt native Auflösungen in 1440p oder 4K zu erzwingen.

Bekannte Performance-Bugs und Ruckler-Ursachen

Mehrere technische Probleme, die während öffentlicher Spieltests dokumentiert wurden, beeinträchtigen die Bildrate unabhängig von der Hardware-Leistung:

  • Picture-in-Picture-Visiere (PiP): Beim Anvisieren durch optische Zielfernrohre wird die Szene doppelt gerendert. Streamer und Tester bestätigten einen konstanten Abfall um etwa 20 FPS beim Hineinzoomen mit Gewehren wie dem M16A2 oder Scharfschützen-Kits, was zu Rucklern beim Zielen führt.
  • Absturz beim Neustart nach FSR 3: Das Aktivieren von AMD FSR 3 kann dazu führen, dass der Spielclient bei nachfolgenden Starts abstürzt. Tester behoben dies, indem sie den lokalen Einstellungsordner des Spiels löschten, um die Konfiguration zurückzusetzen.
  • Träge Menüs und Spawn-Bildschirme: Tester bemerkten, dass Einstiegsbildschirme und Händlermenüs gelegentlich stocken oder verzögert reagieren (langsame Cursor-Bewegung), selbst wenn die Engine im Hintergrund hohe Bildraten liefert.
  • Texturspeicherlecks: Auf bestimmten Karten wie dem winterlichen Kanal-Distrikt von Tschassiw Jar führten unoptimierte Geländedetails und fehlerhafte Assets zu VRAM-Überläufen. Entwickler-Patches haben mehrere Gigabyte an Texturen überarbeitet und damit Leistungssteigerungen von 15 % bis 30 % erzielt; dennoch bleibt das Bereinigen des Speichers bei längeren Sitzungen auf schwächerer Hardware erforderlich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum fällt die Framerate in Glory to the Heroes nach einigen Minuten auf 15 FPS ab?

Dies wird typischerweise durch einen VRAM-Überlauf oder ein Speicherleck verursacht. Auf Grafikkarten mit 8 GB VRAM oder weniger kann der Texturspeicher vollständig volllaufen, was die Bildrate von 60 FPS auf 15 FPS einbrechen lässt. Ein Neustart des Spiels oder das Reduzieren der Texturqualität behebt diesen Engpass.

Verbessert das Deaktivieren von Raytracing die FPS in Glory to the Heroes?

Ja. Frühe Spieltests haben bestätigt, dass Raytracing in den Grafikeinstellungen standardmäßig aktiviert ist. Das Deaktivieren von Raytracing oder der Wechsel zur LPV-Beleuchtung bringt einen sofortigen Zuwachs bei Framerate und Reaktionsschnelligkeit.

Warum sinken die FPS beim Zielen durch ein Zielfernrohr?

Das Spiel verwendet Picture-in-Picture-Rendering für Zielfernrohre, wodurch der vergrößerte Zielbereich in einem separaten Bildfenster berechnet wird. Tester melden einen Frame-Drop von etwa 20 FPS, sobald durch ein optisches Visier gezoomt wird.

Was kann ich tun, wenn das Spiel nach der Aktivierung von FSR 3 abstürzt?

Rückmeldungen aus der Community zeigen, dass das Einschalten von FSR 3 zu Startabstürzen führen kann. Falls das Spiel nicht mehr startet, navigieren Sie zu Ihrem lokalen Konfigurationsordner, löschen Sie den Einstellungsordner des Spiels, um die Standardparameter wiederherzustellen, und starten Sie es erneut.