Glory to the Heroes ist über Steam für Windows-PC erhältlich und wurde vom ukrainischen Studio Deaf Tone Games auf Basis der Unreal Engine 5 entwickelt. Die realistische militärische PvPvE-Simulation startete am 9. Oktober 2026 in den Steam Early Access zu einem regulären Preis von 29,99 $ (27,99 €) mit einem Launch-Rabattpreis von 26,99 $. Um das Spiel auf dem PC auszuführen, sind mindestens ein 64-Bit-Windows 10, 16 GB RAM, DirectX 12-Kompatibilität sowie 45 GB freier Speicherplatz erforderlich.

Offizielle PC-Systemanforderungen für Glory to the Heroes

Das Spiel rekonstruiert reale Schlachtfelder wie Krynky, Tschassiw Jar (Kanal) und das Maschinenbauwerk in Isjum mithilfe von Fotogrammetrie und realen Höhendaten-Scans. Da es simulierte Ballistik, physikbasierte Trümmer und Gefechtsfeldsysteme verbundener Waffen wie FPV-Drohnen und Artillerieschläge beinhaltet, sind die Hardware-Anforderungen beträchtlich.

KomponenteMindestanforderungenEmpfohlene Anforderungen
BetriebssystemWindows 10 (64-Bit)Windows 10 / 11 (64-Bit)
Prozessor (CPU)AMD Ryzen 5 1600X / Intel Core i5-7600KAMD Ryzen 7 3700X / Intel Core i5-9600K
Arbeitsspeicher (RAM)16 GB RAM32 GB RAM
Grafikkarte (GPU)NVIDIA GTX 1080 / RTX 3060 / AMD Radeon RX 5700AMD Radeon RX 7600 XT / NVIDIA RTX 4070 Ti / RTX 5070
DirectXVersion 12Version 12
Speicherplatz45 GB verfügbarer Speicherplatz45 GB verfügbarer Speicherplatz (SSD empfohlen)
NetzwerkBreitband-InternetverbindungBreitband-Internetverbindung

Der Entwickler weist darauf hin, dass diese Hardwarespezifikationen den aktuellen Early-Access-Build widerspiegeln und sich durch weitere Optimierungen an der Engine noch ändern können.

Ziel-Framerate und optimale PC-Grafikeinstellungen

Feedback aus Spieltests und Benchmarks der Steam-Community zeigen, dass Glory to the Heroes sehr hardwarehungrig ist. Spieler berichten von Framerate-Engpässen auf Systemen mit weniger als 12 GB VRAM oder bei der Nutzung experimenteller Voreinstellungen. Selbst High-End-Grafikkarten können Einbrüche der Bildrate verzeichnen, wenn Features wie Raytracing auf unoptimierten Karten aktiviert bleiben. Zudem haben Spieler berichtet, dass das Umschalten von FSR 3 gelegentlich zu einem Absturz beim Spielstart führen kann, der sich nur durch das Löschen des Konfigurationsordners beheben lässt.

Einsteiger- und Mittelklasse-PCs (Ziel: 1080p bei 60 FPS)

  • Auflösung: 1920×1080
  • Grafik-Voreinstellung: Mittel
  • Schattenqualität: Mittel
  • Sichtweite und Vegetation: Hoch (Sichtweite) / Mittel (Vegetation)
  • Partikel- und Raucheffekte: Mittel
  • Upscaling: DLSS oder FSR auf den Modus „Qualität“ eingestellt

High-End-PCs (Ziel: 1440p oder 4K bei 60+ FPS)

  • Auflösung: 2560×1440 oder 3840×2160
  • Grafik-Voreinstellung: Hoch
  • Schattenqualität: Hoch
  • Sichtweite und Vegetation: Ultra
  • Partikel- und Raucheffekte: Hoch
  • Upscaling und Latenz: DLSS Qualität mit aktiviertem NVIDIA Reflex

Die Installation des Spiels auf einer NVMe-SSD wird dringend empfohlen, um aufpoppende Texturen (Asset Pop-in) und Laderuckler beim Wechsel zwischen großen Einsatzgebieten zu vermeiden.

PC-Steuerung und Eingabegeräte-Unterstützung

Deaf Tone Games empfiehlt offiziell die Verwendung von klassischer Maus und Tastatur. Das Spiel bietet keine vollständige Controller-Unterstützung für den allgemeinen Infanteriekampf.

  • Infanterie-Fortbewegung und Kampf: Erfordert Tastatur und Maus für das präzise Einstellen von Körperhaltungen (Stehen, Hocken, Liegen, Lehnen und Schulterwechsel), das Inventarmanagement und das Einstellen der Waffenvisiere (Zeroing).
  • Drohnenpilot-Steuerung: Gamepads und spezialisierte FPV-Drohnen-Fernsteuerungen (RC) werden exklusiv für das Steuern von FPV-Drohnen im Spiel unterstützt.
  • Audio und Proximity-Chat: Die Kommunikation im Spiel basiert auf räumlicher Sprachausgabe (Proximity Voice) und Funkgeräten. Feinde können aktive Funkübertragungen in deiner unmittelbaren Umgebung akustisch wahrnehmen, weshalb ein gutes Situationsbewusstsein überlebenswichtig ist.

Spielmodi und Serverinfrastruktur auf dem PC

PC-Spieler können in verschiedenen Einsatzformaten antreten:

  • Kontakt (Contact): Ein schneller, tödlicher Matchmaking-Modus für 24 bis 48 Spieler, der den Kampf entlang dynamischer Missionsziele über eine sich verschiebende Frontlinie führt.
  • Operationen (Operations): Persistente, zielbasierte Server, die bis zu 48 Spieler im PvPvE oder bis zu 24 Spieler im reinen PvE-Koop (Kampf gegen KI als ukrainische Streitkräfte) unterstützen. Spieler können an gesicherten Zielen auf persönliche Lager zugreifen und sich sicher evakuieren lassen (Extrahieren).
  • Offline-PvE-Training: Eine Trainingsumgebung mit Bots. Spielfortschritt, Missionserfolge und Ausrüstung, die im Offline-Training erworben wurden, werden nicht auf persistente Online-Charaktere übertragen.
  • Verfügbare Serverregionen: Zum Launch stehen Server-Cluster in EU Central, Ukraine Central, US East und Asien (Hongkong) zur Verfügung. Das Hosten von eigenen Dedicated- oder Community-Servern ist derzeit nicht möglich.

Linux- und Steam Deck-Kompatibilität

Laut Community-Tests auf ProtonDB läuft Glory to the Heroes auf Linux-Systemen (wie Manjaro Linux mit Proton 9.0-4 und aktuellen NVIDIA-Treibern). Tester merkten an, dass das Festlegen der Startoption PULSE_LATENCY_MSEC=30 Audioprobleme und Tonknacken unter Proton behebt.

Eine offizielle Steam Deck-Verifizierung steht bislang aus („Unbekannt“). Angesichts der anspruchsvollen Mindestanforderungen (16 GB RAM und Desktop-Grafikkarten vom Kaliber GTX 1080/RTX 3060) ist die Leistung auf herkömmlichen Handhelds in den aktuellen Builds stark limitiert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gibt es in Glory to the Heroes eine Einzelspieler-Story-Kampagne auf dem PC?

Eine vollständige Story-Kampagne ist für einen späteren Zeitpunkt im Early-Access-Zyklus oder für den Release der Version 1.0 geplant. Zum Start beschränkt sich das Solospiel auf den Offline-PvE-Trainingsmodus mit Bots.

Kann man Glory to the Heroes auf dem PC mit einem Controller spielen?

Eine vollständige Gamepad-Unterstützung ist für die standardmäßige Bewegung und den Kampf zu Fuß nicht verfügbar. Herkömmliche Gamepads und spezielle Drohnen-Transmitter funktionieren ausschließlich bei der Steuerung von FPV-Drohnen.

Was passiert mit Waffen und Ausrüstung, wenn man auf PC-Servern stirbt?

Ausrüstung, die in eine Runde mitgeführt wird, kann bei einem Tod dauerhaft verloren gehen. Im Modus „Kontakt“ öffnen sich Extraktionsfenster basierend auf dem Ausgang des Gefechts. In „Operationen“ können sich Spieler mit ihrer erbeuteten Ausrüstung über gesicherte verbündete Kontrollpunkte zurückziehen. Zudem kann man mit kostenlosen, von der Fraktion gestellten Starter-Kits ausrücken, um die eigene persönliche Lagerausrüstung nicht zu gefährden.